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Logo der Altenburger Schäferhundhilfe e. V.

Ronny hilft

Aus einer geretteten Seele wurde Hilfe für viele.

Was mit Ronnys eigener Rettung begann, wurde zur Unterstützung für andere Schäferhunde in großer Not.

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Hunde, denen Ronny mit "Ronny hilft" helfen konnten

Aus Ronnys Geschichte entstand Hilfe, die weitergegeben wurde.

Im Laufe der Jahre konnten wir über das Ronny-Programm verschiedene Tierheime und Tierschutzorganisationen bei der Versorgung schwer erkrankter oder besonders hilfsbedürftiger Schäferhunde unterstützen.

Hinter jeder Unterstützung steht ein Hund mit seiner eigenen Geschichte – und Menschen, die alles dafür getan haben, ihm eine neue Chance zu geben.

Einige dieser Hunde möchten wir hier vorstellen.

Viola war etwa fünf Jahre alt, als sie in die Obhut der Hellhound Foundation kam. Die Schäferhündin war stark abgemagert, wog bei rund 62 cm Schulterhöhe nur noch 19 Kilogramm und hatte kaum Muskulatur. Ihr Fell und ihre Haut waren in einem sehr schlechten Zustand.

Bei den weiteren Untersuchungen stellte sich außerdem eine Bauchspeicheldrüseninsuffizienz heraus. Viola benötigte spezielles hochkalorisches Futter, Enzyme und Vitamin B12, um wieder zu Kräften zu kommen.

Mit "Ronny hilft" unterstützten wir die Hellhound Foundation mit einer Spende für Violas Versorgung.

Schon nach einiger Zeit zeigte sich die Veränderung: Viola nahm sichtbar an Gewicht zu, gewann an Kraft und konnte sich auf ihrer Pflegestelle weiter erholen.

Aus einer völlig abgemagerten Hündin wurde wieder eine lebensfrohe Schäferhündin – Viola bekam die Chance auf ein neues Leben.

Unterstützt über die Hellhound Foundation

Viola

Nhenha

Unterstützt über das Tierheim Viernheim

Nhenha war bereits eine ältere Schäferhündin, als sie 2019 ins Tierheim Viernheim kam. Viele Jahre hatte sie bei Menschen gelebt, die schließlich nicht mehr in der Lage waren, sich ausreichend um sie zu kümmern.

Die Folgen waren deutlich sichtbar: Nhenha hatte gesundheitliche Baustellen an Haut und Ohren, viel zu lange Krallen und altersbedingt immer wieder Schmerzen. Besonders die Unterbringung im Tierheim machte der älteren Hündin zu schaffen – sie brauchte Ruhe, regelmäßige Versorgung und vor allem einen warmen Platz.

Über das Ronny-Programm unterstützten wir das Tierheim Viernheim bei Nhenhas Versorgung. Gleichzeitig hofften wir, für die ältere Hundedame einen geeigneten Platz außerhalb des Tierheims zu finden.

Schließlich konnte Nhenha auf eine Pflegestelle ziehen. Dort erholte sie sich zunehmend, lernte wieder Alltag kennen und zeigte, wie viel Lebensfreude und Persönlichkeit noch in ihr steckten.

Nhenha hatte Glück im Unglück – und bekam die Fürsorge und Geborgenheit, die sie im Alter so dringend brauchte.

Kim & Prinz

Unterstützt über das Tierheim Nördlingen

Kim und Prinz wurden 2019 gemeinsam mit dem Veterinäramt aus einem völlig verwahrlosten Anwesen im Landkreis Donau-Ries befreit. Beide Schäferhunde hatten über lange Zeit unter katastrophalen Bedingungen gelebt – ohne ausreichende Bewegung, Beschäftigung oder soziale Kontakte.

Prinz hatte sein Leben in einem dunklen Stall an einer kurzen Kette verbracht. Er war stark abgemagert und litt unter massivem Hautausschlag sowie einer schweren Ohrenentzündung. Kim lebte in einem über Monate nicht gereinigten Außenzwinger. Sein Fell war bis auf die Haut verfilzt, außerdem wurde ein Tumor im Maul festgestellt. Auch sein Vertrauen in Menschen hatte erheblich gelitten.

Die Bilder der beiden erschütterten uns so sehr, dass wir Kim und Prinz sofort in das Ronny-Programm aufnahmen und zu Spenden für ihre Versorgung aufriefen.

Die Resonanz war überwältigend: Gemeinsam mit unseren Unterstützern und einer Spendenauktion konnten wir dem Tierheim Nördlingen insgesamt 4.400 Euro für Kim und Prinz übergeben. Darin enthalten waren auch 500 Euro der Altenburger Schäferhundhilfe e. V.

Schon wenige Wochen später waren erste Fortschritte sichtbar. Beide erholten sich körperlich und begannen langsam, Vertrauen zu Menschen aufzubauen. Nach Jahren der Vernachlässigung erfuhren sie endlich Fürsorge, medizinische Versorgung und Zuwendung.

Leider blieb beiden nicht viel Zeit. Kim erlag einige Zeit später einem Krebsleiden. Am 22. Mai 2020 erreichte uns dann die Nachricht aus dem Tierheim Nördlingen, dass auch Prinz – dort Prince genannt – verstorben war.

 

Für Prinz konnte trotz aller Bemühungen kein eigenes Zuhause mehr gefunden werden. Doch nach den vielen Jahren, die er an einer Kette in einem Kuhstall verbringen musste, durfte er seine letzte Lebenszeit gut versorgt und umsorgt im Tierheim verbringen.

Kim und Prinz bekamen vielleicht nicht das Happy End, das wir uns für sie gewünscht hatten. Aber sie mussten ihren letzten Weg nicht mehr vergessen und allein gehen.

Prinz – bei der Aufnahme

Prinz – nach einigen Wochen

Kim – bei der Aufnahme

Kim – nach einigen Wochen

Kim – bei der Aufnahme

Prinz – bei der Aufnahme

Dobby

Unterstützt über das Tierheim Chemnitz

Dobby war ein junger Schäferhundrüde, der im Oktober 2019 auf dem Chemnitzer Kaßberg angebunden und zurückgelassen aufgefunden wurde. Schon bei seiner Aufnahme war sein Zustand äußerst kritisch: Er fraß nicht, hatte starken Durst und schweren Durchfall.

Die Untersuchungen brachten eine niederschmetternde Diagnose: akutes Nierenversagen. Die Nierenwerte lagen zeitweise außerhalb des messbaren Bereichs. Dobby wurde intensivmedizinisch versorgt, erhielt Infusionen und Medikamente. Über das Ronny-Programm unterstützten wir das Tierheim Chemnitz mit 500 Euro für seine Behandlung.

Zwischendurch gab es Hoffnung. Dobby begann wieder zu fressen, wurde kräftiger und munterer und seine Nierenwerte verbesserten sich zunächst etwas. Doch die Hoffnung hielt nicht lange an. Trotz der intensiven Behandlung erholten sich seine Nieren nicht.

Nach rund drei Wochen war klar, dass es keine Aussicht auf Besserung mehr gab. Um Dobby weiteres Leiden zu ersparen, wurde er schließlich erlöst.

Wir konnten Dobby nicht retten. Aber wir konnten ihm eine Chance geben – und dafür sorgen, dass er in seinen letzten Wochen medizinisch versorgt und umsorgt wurde und am Ende ohne Angst gehen durfte.

Ragna

Unterstützt über das Tierheim Starnberg

Ragna war eine junge Deutsche Schäferhündin und ehemalige Diensthündin im Gebäude- und Objektschutz. Als sie schwer erkrankte und nicht mehr diensttauglich war, wurde sie in einer Tierklinik zum Einschläfern abgegeben – ohne dass zuvor geklärt worden war, woran sie überhaupt litt.

Die Diagnose war schließlich FSME mit einer schweren Hirn- und Rückenmarksentzündung. Ragna war zunächst an allen vier Läufen gelähmt, konnte nicht selbstständig aufstehen, litt unter starken Schmerzen und entwickelte zusätzlich epileptische Anfälle.

Als wir im November 2019 auf Ragna aufmerksam wurden, kämpfte sie bereits mit aller Kraft zurück ins Leben. Da wir ihr keine geeignete Pflegestelle bieten konnten, nahmen wir sie in das Ronny-Programm auf und unterstützten das Tierheim mit 500 Euro für ihre Behandlungskosten.

Und tatsächlich gab es Grund zur Hoffnung: Mit intensiver medizinischer Betreuung, Physiotherapie und viel Fürsorge machte Ragna große Fortschritte. Sie konnte sich wieder selbstständig bewegen – aus einer nahezu vollständig gelähmten Hündin wurde eine kleine Kämpferin, die deutlich zeigte, wie sehr sie leben wollte.

Doch dann kam alles anders. Am 22. November 2019 erreichte uns die Nachricht, dass Ragna nach einem erneuten schweren epileptischen Anfall verstorben war. Trotz stationärer Behandlung in der Klinik konnte sie sich davon nicht mehr erholen.

Ragna hat ihren Kampf am Ende verloren. Aber sie bekam die Chance, um die sie selbst so sehr gekämpft hatte – und durfte ihre letzte Zeit voller Fürsorge, Geborgenheit und Hoffnung erleben.

Chloe & Lucifer

Unterstützt über das Tierheim Aschaffenburg

Chloe und Lucifer gehörten zu insgesamt fünf Schäferhunden, die im September 2020 aus schlechter Haltung befreit wurden. Die Hunde hatten ihr Leben in einem Treppenhaus verbringen müssen und waren dort nahezu verhungert. Besonders Chloe und Lucifer befanden sich bei ihrer Rettung in einem sehr schlechten gesundheitlichen Zustand.

Das Tierheim Aschaffenburg nahm die beiden auf, versorgte sie und begann, sie wieder aufzupäppeln. Als Mitglieder unseres Vereins die beiden Anfang Oktober besuchten, waren sie noch deutlich zu dünn – gesundheitlich ging es ihnen aber bereits wesentlich besser.

Über das Ronny-Programm unterstützten wir das Tierheim mit 1.500 Euro. Zusätzlich erhielt das Tierheim eine große Futterspende von Stadtwolf mit insgesamt 90 Dosen hochwertigem Nassfutter.

Und dieses Mal nahm die Geschichte genau die Wendung, die wir uns für jeden unserer Notfälle wünschen:

Chloe und Lucifer erholten sich – und beide fanden ein neues Zuhause.

Im Februar 2021 erreichte uns die schöne Nachricht, dass es ihnen gut geht und beide ihre Menschen gefunden haben.

Aus zwei beinahe verhungerten Schäferhunden wurden zwei Hunde mit einer neuen Zukunft. Genau dafür wurde das Ronny-Programm ins Leben gerufen.

Chloe – bei der Aufnahme

Chloe – nach einigen Wochen

Lucifer – bei der Aufnahme

Unser Team bei der Spendenübergabe

Lucifer – nach einigen Wochen

Spiky kam Ende Juni 2020 nach einer Beschlagnahmung durch das Veterinäramt in den Eichenhof. Der Schäferhund befand sich in einem sehr schlechten Allgemeinzustand: Er war abgemagert, hatte großflächig Fell verloren, seine Augen und Ohren waren entzündet und seine Krallen viel zu lang.

Nach der ersten tierärztlichen Behandlung schien es zunächst bergauf zu gehen. Doch wenige Wochen später verschlechterte sich Spikys Zustand plötzlich wieder erheblich. Es folgten zahlreiche Untersuchungen, Termine in einer Tierklinik sowie eine langwierige Behandlung mit Medikamenten und Spezialfutter.

Die aufwendige medizinische Versorgung brachte den Eichenhof zunehmend an seine finanziellen Grenzen. Über das Ronny-Programm unterstützten wir Spikys Behandlung mit 500 Euro.

Neben seiner Erkrankung machte ihm auch das Leben im Tierheim zunehmend zu schaffen. Sein größter Wunsch war deshalb ein Platz bei Menschen, an dem er zur Ruhe kommen und weiter versorgt werden konnte.

Im Januar 2021 kam schließlich die schöne Nachricht: Spiky hatte eine Pflegestelle gefunden.

Spiky brauchte nicht nur medizinische Hilfe, sondern vor allem einen Ort, an dem er wieder zur Ruhe kommen konnte. Wir freuen uns, dass wir ihn auf diesem Weg ein Stück unterstützen konnten.

Unterstützt über das Tierheim Eichenhof

Spiky

Barney

Unterstützt über das Tierheim Peine

Barney lebte 2020 im Tierheim Peine. Aufgrund seiner Verhaltensauffälligkeiten war eine Vermittlung zu diesem Zeitpunkt kaum möglich. Er brauchte einen erfahrenen Menschen, der intensiv mit ihm arbeiten und ihm helfen konnte, wieder Sicherheit im Umgang mit Menschen und seiner Umwelt zu gewinnen.

Eine solche Chance bekam Barney bei Katrin Scholz und ihrer Hundegruppe. Dort konnte er außerhalb des Tierheimalltags unter professioneller Anleitung an seinen Problemen arbeiten und Schritt für Schritt auf ein anderes Leben vorbereitet werden.

Die Unterbringung und das intensive Training waren jedoch mit erheblichen Kosten verbunden. Um Barney diese Möglichkeit zu erhalten, übernahm die Altenburger Schäferhundhilfe über das Ronny-Programm eine monatliche Patenschaft in Höhe von 100 Euro.

Schon nach einigen Monaten waren deutliche Fortschritte zu erkennen. Barney wurde in die bestehende Hundegruppe integriert, nahm an gemeinsamen Spaziergängen teil und ließ zunehmend die Nähe und Berührung verschiedener Menschen zu. Auch neue Situationen und fremde Hunde lernte er immer besser zu bewältigen. Noch lag ein längerer Weg vor ihm – aber Barney bekam die Zeit und die fachliche Unterstützung, die er dafür brauchte.

Für Barney bedeutete Hilfe nicht eine einzelne Behandlung, sondern Zeit, Training und die Chance, sich zu entwickeln. Genau diese Chance wollten wir ihm ermöglichen.

Barney – zu Beginn seines Trainings

Barney – während seiner weiteren Entwicklung

Magic

Unterstützt über den Kreistierschutzverein Heidenheim a. d. Brenz e. V.

Magic wurde Ende April 2021 in Heidenheim-Mergelstetten aufgegriffen. Die Schäferhündin war in einem erschreckenden Zustand: stark abgemagert, dehydriert und mit massiv geschädigter Haut und kaum noch Fell. Um ihren Hals trug sie noch eine Kette und ein zerrissenes Halsband.

Die tierärztlichen Untersuchungen ergaben, dass Magic an Demodikose, einem Befall mit Demodexmilben, litt. Auch ihre Blutwerte zeigten deutliche Mängel. Zunächst musste sie mit Infusionen stabilisiert werden, anschließend begann eine intensive medizinische Versorgung und das langsame Aufpäppeln.

Trotz allem zeigte Magic sich geduldig und den Menschen gegenüber offen und freundlich. Ihre Pfleger schlossen sie schnell ins Herz – und gaben ihr den Namen Magic.

Über das Ronny-Programm unterstützten wir den Kreistierschutzverein Heidenheim mit 500 Euro für Magics Versorgung und Behandlung.

Und die Hilfe lohnte sich: Mit der Zeit erholte sich Magic sichtbar. Ihr Fell wuchs zurück, sie nahm zu und aus der schwer gezeichneten Hündin wurde wieder eine wunderschöne Schäferhündin. Im September 2021 war sie schließlich so weit, dass sie zur Vermittlung freigegeben werden konnte.

Ein eigenes Zuhause sollte Magic jedoch nicht mehr finden. Sie blieb im Tierheim, wo sie versorgt und umsorgt wurde. Am 20. Januar 2024 ist Magic dort verstorben.

Magic fand zwar kein eigenes Zuhause mehr – aber sie bekam die Chance auf ein Leben, das ihr beinahe genommen worden wäre. Ihre beeindruckende Verwandlung bleibt unvergessen.

Magic – im April 2021

Magic - im Januar 2024

Hope

Unterstützt über das Tierheim Bad Hersfeld

Hope wurde im September 2021 in Bebra-Weiterode aufgefunden. Die ältere Schäferhündin war ihren Findern auf das Grundstück gelaufen und kam anschließend in die Obhut des Tierheims Bad Hersfeld. Einen Chip trug sie nicht.

Bei der tierärztlichen Untersuchung zeigte sich, wie schlecht es um Hope stand. Ihr Fell war stark verdreckt und verfilzt und musste für die weitere Behandlung vollständig geschoren werden. An ihrer linken Seite befand sich ein großer, bislang unbehandelter Tumor. Zusätzlich wurden mehrere Mammatumore, entzündete Ohren und Ektoparasiten festgestellt.

Trotz allem ließ Hope die Untersuchungen, das Scheren und sogar ihre vermutlich erste ausgiebige Dusche geduldig über sich ergehen. Im Tierheim bekam sie den Namen Hope – Hoffnung. Und genau die sollte sie nun bekommen.

Der große Tumor musste operativ entfernt werden. Über das Ronny-Programm unterstützten wir Hope und das Tierheim bei den anstehenden Behandlungskosten. Gemeinsam mit zusätzlichen Zuwendungen einiger unserer Mitglieder konnten wir 675 Euro für ihre Versorgung übergeben.

Unser Wunsch war, Hope damit nicht nur die notwendige medizinische Behandlung zu ermöglichen. Nach allem, was hinter ihr lag, sollte diese freundliche ältere Hündin noch die Chance auf ein gesundes Leben und ein liebevolles Zuhause bekommen.

Hope – weil wir die Hoffnung nicht aufgeben. Mit 675 Euro konnten wir dazu beitragen, dass ihre Behandlung beginnen und sie die Chance auf einen neuen Lebensabschnitt bekommen konnte.

Hope – bei der Aufnahme

Hope – nach der Tumorentfernung

Hope - Ihr Name wurde Programm

Unser Team bei der Spendenübergabe

Swing

Unterstützt über das Tierheim Vielau

Swing, liebevoll „Bärchen“ genannt, kam 2022 im Alter von sechs Jahren in das Tierheim Zwickau Vielau. Sein Zustand erinnerte uns sofort an Ronny: Über viele Monate war ein schwerer Räudebefall unbehandelt geblieben. Sein Körper war von der Erkrankung deutlich gezeichnet.

Swing litt unter starkem Juckreiz und Schmerzen. Besonders seine Ohren waren schwer entzündet und mussten teilweise unter Narkose behandelt werden, weil die Schmerzen für ihn kaum auszuhalten waren. Vor ihm lag eine langwierige Therapie mit tierärztlichen Behandlungen, Medikamenten und intensiver Pflege.

Gerade diese Parallelen zu Ronnys eigener Geschichte berührten uns sehr. Über das Ronny-Programm unterstützten wir deshalb das Tierheim Vielau bei den hohen Kosten für Swings Behandlung.

Und Swing schaffte es. Sein Fell wuchs zurück, seine Haut erholte sich und aus dem schwer gezeichneten Hund wurde wieder der stattliche Schäferhund, der auf dem späteren Foto zu sehen ist.

Swing blieb als Patenhund mit uns verbunden. Am 25. Juli 2023 erreichte uns schließlich die traurige Nachricht, dass Bärchen seine letzte Reise angetreten hatte.

Swing erinnerte uns auf besondere Weise an Ronny. Umso schöner ist es, dass aus Ronnys Geschichte Hilfe entstehen konnte, die auch Bärchen zugutekam.

Swing - bei der Aufnahme

Swing – nach seiner Genesung

Swing - bei der Aufnahme

Swing – nach seiner Genesung

Rocky kam an Heiligabend 2024 in das Tierheim Schwandorf. Hinter ihm lagen Jahre der Einsamkeit und Vernachlässigung. Er hatte allein in einem Zwinger gelebt und sein gesundheitlicher Zustand zeigte deutlich, was diese Zeit mit ihm gemacht hatte.

Sein Kopf war geschwollen, seine Ohren stark vereitert und sein Körper von Allergien und weiteren gesundheitlichen Problemen gezeichnet. Zahlreiche Tierarzt- und Klinikbesuche folgten. Rocky benötigte Medikamente, regelmäßige Bäder und Physiotherapie, um seine Schmerzen zu lindern und ihm wieder Lebensqualität zu schenken.

Die intensive Versorgung war für das Tierheim mit erheblichen Kosten verbunden. Über das Ronny-Programm unterstützten wir Rocky deshalb zunächst mit 500 Euro und riefen zusätzlich zu Spenden für seine weitere Behandlung auf.

Trotz allem hatte Rocky seine Lebensfreude nicht verloren. Er genoss seine Spaziergänge, nahm die Fürsorge dankbar an und kämpfte sich Stück für Stück zurück ins Leben.

Und dann kam die Nachricht, die wir uns für ihn so sehr gewünscht hatten: Im Frühjahr 2025 durfte Rocky das Tierheim verlassen und in sein eigenes Zuhause ziehen.

Nach Jahren der Einsamkeit, Schmerzen und Vernachlässigung hatte er endlich seinen Platz gefunden – mit Liebe, Geborgenheit und Menschen an seiner Seite.

Für Rocky wurde aus Hilfe eine echte zweite Chance. Mit dem Ronny-Programm konnten wir einen Teil dazu beitragen, dass aus einem vergessenen Zwingerhund ein geliebtes Familienmitglied wurde.

Rocky – im Tierheim Schwandorf

Unterstützt über das Tierheim Schwandorf

Rocky

Rocky – im neuen Zuhause

Freund gehörte zu insgesamt fünf Schäferhunden, die 2025 gemeinsam aus schwierigen Verhältnissen gerettet wurden. Die Altenburger Schäferhundhilfe nahm die beiden jungen Hündinnen Dolly und Daggy – heute Skyla – auf. Dolly konnte direkt in eine Pflegestelle vor Ort ziehen, die sich schon kurze Zeit später entschied, sie dauerhaft zu übernehmen.

Für Freund gestaltete sich die Suche nach einem geeigneten Platz wesentlich schwieriger. Er hatte sein bisheriges Leben im Zwinger verbracht und war mit etwa siebeneinhalb Jahren gesundheitlich bereits schwer gezeichnet. Freund litt unter Arthrose Grad 4, hatte ein stark beeinträchtigtes Gangbild und seine Zähne waren in einem sehr schlechten Zustand. Der Tierarzt schätzte seine verbleibende Lebenszeit auf nur noch etwa sechs bis zwölf Monate.

Lange fand sich niemand, der Freund aufnehmen konnte. Schließlich entschied sich Hunde & Co in Not e. V., ihm selbst einen Gnadenplatz zu geben. Auf einer Pflegestelle bekam er damit die Chance, seinen letzten Lebensabschnitt nicht in einem Tierheim verbringen zu müssen.

Freund hatte sich während der gemeinsamen Rettungsaktion längst in unsere Herzen geschlichen. Da seine Lebensqualität und die ihm verbleibende Zeit nur mit einer guten medizinischen Versorgung gesichert werden konnten, nahmen wir ihn in das Ronny-Programm auf und unterstützten Hunde & Co in Not e. V. mit 500 Euro.

Nach einem Leben im Zwinger durfte Freund damit erfahren, wie es ist, wenn Menschen Verantwortung für ihn übernehmen und ihm Fürsorge und Geborgenheit schenken.

Bei Freund ging es nicht darum, wie viel Zeit ihm noch blieb. Es ging darum, wie diese Zeit aussehen sollte. Mit dem Ronny-Programm konnten wir dazu beitragen, dass er seinen letzten Lebensabschnitt gut versorgt und in liebevollen Händen verbringen darf.

Freund – bei seiner Übernahme

Unterstützt über Hunde & Co in Not e. V.

Freund

Kira – bei ihrer Übernahme

Kira war bereits zwölf Jahre alt, als sie 2023 die Chance auf ein neues Leben bekam. Seit ihrem Welpenalter hatte die Schäferhündin auf einem Bauernhof in einem baufälligen, nassen Zwinger gelebt. Erst im hohen Alter fanden sich Menschen, die Kira aufnehmen und ihr endlich ein Leben als Familienhund ermöglichen wollten.

Doch noch vor ihrem Umzug fiel auf, dass Kira ungewöhnlich viel trank. Die sofortige tierärztliche Untersuchung brachte eine erschütternde Diagnose: Ihre Gebärmutter war stark vereitert und wies einen großen Tumor auf. Auch an den Eierstöcken und Gesäugeleisten wurden Tumore festgestellt. Ohne eine sofortige Operation hätte Kira vermutlich nur noch wenige Tage zu leben gehabt.

Nur drei Tage später wurde sie operiert. Kira überstand den schweren Eingriff und erholte sich erstaunlich schnell. Doch eine weitere Operation zur Entfernung der zweiten Gesäugeleiste stand noch bevor. Bereits zu diesem Zeitpunkt beliefen sich die Tierarztkosten auf rund 2.500 Euro.

Der Tierschutzverein Marsberg wollte Kira diese Chance ermöglichen und die Behandlungskosten übernehmen. Über das Ronny-Programm unterstützten wir Kira und den Tierschutzverein Marsberg mit 500 Euro für ihre medizinische Versorgung.

Nach zwölf Jahren im Zwinger hatte Kiras eigentliches Leben gerade erst begonnen. Ihre neue Familie stellte sich gemeinsam mit ihr den bevorstehenden Herausforderungen und gab der alten Schäferhündin das, worauf sie so lange hatte verzichten müssen: Nähe, Fürsorge und ein Zuhause.

Kira hatte zwölf Jahre warten müssen, bis sie erfahren durfte, wie sich ein Leben in einer Familie anfühlt. Das Ronny-Programm half dabei, dass ihre schwere Erkrankung diesem neuen Leben nicht schon nach wenigen Tagen ein Ende setzte.

Unterstützt über den Tierschutzverein Marsberg

Kira

Jacky

Unterstützt über das Tierheim Passau

Jacky kam Anfang 2024 im Alter von fünf Jahren in das Tierheim Passau. Hinter ihm lag ein jahrelanges Martyrium. Er lebte in einem völlig vermüllten Haus und befand sich in einem erschreckenden gesundheitlichen Zustand. Nachdem sein Besitzer angekündigt hatte, ihn selbst zu töten, weil mehrere Tierärzte eine Euthanasie abgelehnt hatten, gelang es engagierten Menschen, Jacky aus dieser Situation zu retten.

Bei seiner Aufnahme war schnell klar, dass umfangreiche tierärztliche Behandlungen notwendig sein würden. Die Untersuchungen ergaben unter anderem einen Befall mit Sarkoptesmilben und Malassezien. Jacky musste deshalb längere Zeit in Quarantäne bleiben. Haut und Fell waren schwer angegriffen und seine weitere Versorgung erforderte Medikamente, spezielle Pflege und hochwertiges Futter.

Über das Ronny-Programm unterstützten wir Jacky und das Tierheim Passau mit 500 Euro für seine Behandlungskosten.

Doch schon wenige Wochen später zeigte sich, wie viel Lebensfreude in diesem Hund steckte. Jacky liebte seinen Ball und genoss die Beschäftigung mit den Menschen. Sitz, Platz oder Pfote geben – er machte begeistert mit und wartete nur darauf, endlich die Krankenstation verlassen zu dürfen.

Jackys Geschichte zeigt, wie viel sich verändern kann, wenn Menschen nicht wegsehen. Aus einem schwer vernachlässigten Hund, dessen Leben beinahe gewaltsam beendet worden wäre, wurde wieder ein lebensfroher Schäferhund mit Vertrauen in die Menschen.

Jacky – bei seiner Übernahme

Jacky – die Lebensfreude ist zurück

Das Ronny-Programm pausiert derzeit

Aufgrund unserer aktuellen finanziellen Situation können wir momentan keine weiteren Unterstützungen über das Ronny-Programm zusagen.

Sobald es unsere finanziellen Möglichkeiten wieder erlauben, möchten wir diese besondere Form der Hilfe fortsetzen – damit auch künftig Deutsche Schäferhunde in großer Not eine Chance bekommen können.

Denn genau dafür wurde das Ronny-Programm ins Leben gerufen: hinzusehen, wenn Hilfe dringend gebraucht wird – und dort zu helfen, wo wir etwas bewegen können.

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